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Dialekt

Der Begriff Dialekt beschreibt die Art und Weise in der eine Sprache gesprochen wird. Dabei bleibt der Sinn und die Bedeutung des Satzes vollkommen erhalten. Dabei ist der Dialekt vom Akzent abzugrenzen, der eine andere Ausspracheform des selben Wortes darstellt. In Dialekten werden verschieden klingende Worte für das selbe Objekt verwendet. Ein anderes Wort für den Begriff Dialekt ist "Mundart" (Synonym). Das Wort Dialekt selbst stammt aus dem Griechischen (dialegomai) und bedeutet soviel wie "miteinander reden".

 

Beispiele:

Norddeutschland: Sonnabend, sprechen

Süddeutschland: Samstag, reden

Durch Dialekte lassen sich regionale Sprachzugehörigkeiten feststellen, wo in München und Umgebung "bayerisches" Deutsch gesprochen wird, in Schwaben sprechen viele schwäbisch in Sachsen sächsisch. Hochdeutsch wird vor allem in Hannover und Umgebung gesprochen. In Köln sprechen viele Köllsch und in Berlin wird berlinert. So sieht man schon am Beispiel Deutschland und seine Dialekte wie variantenreich die Deutsche Sprache gesprochen wird und das ein Dialekt von einem Akzent zu unterscheiden ist.

Man glaubt das Dialekte dadurch entstanden sind, weil sich die unterschiedlichen Regionen in verschiedenen Entwicklungsstadien befinden und demzufolge auch unterschiedliche Worte gebrauchen. In Ballungszentren beispielsweise entwickeln sich häufig neue Formen der Aussprache und auch neue zusammengesetzte Worte aus dem Englischen ins Deutsche sind keine Seltenheit. So werden nach und nach neue Wörter im täglichen Sprachgebrauch verwendet und andere wiederum verschwinden allmählich. 

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