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Blog \| Erfolgreich Sprachen lernen

Eine Babbel-Studie kam zum Ergebnis, das jeder eine Fremdsprache auf seine eigene Art und Weise lernt!

 

Das Online-Sprachportal Babbel.com hat in einer kürzlich mit 1774 Babbel-Kunden durchgeführten Studie bestätigt, dass es keine genau Zuordnung von Lerntypen geben kann und das jeder Sprachlerner eine neue Sprache anders lernt. 

In der Studie wurden Babbel-Kunden mit den Muttersprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch nach ihrem "Lernverhalten" befragt. Die Umfrageergebnisse zeigten deutlich: 47,17 % der Befragten gaben an, ihr Lerntyp sei nicht konstant und ändere sich ständig. Lediglich 26,87 % der Studienteilnehmer gaben an, sich einem der angebotenen Lerntypen zuordnen zu können.

Auch Professor Dr. Dr. Juliane House, Sprachforscherin der Universität Hamburg glaubt nicht an Lerntypen. Sie sagt: "Für Lerntypen gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Menschen und ihre Arten zu lernen können demnach nicht kategorisch zugeordnet werden. Jeder Mensch lernt individuell." 

Dabei wissen wir schon längst, dass erfolgreiches Lernen nur dann stattfinden kann, wenn möglichst viele Sinnesorgane in den Lernprozess mit einbezogen werden. Das bedeutet im Klartext, jemand der das zu Lernende nicht nur liest, sondern auch aufschreibt lernt effektiver. Wer aber liest, schreibt und dabei auch Konversationen führt, lernt noch effektiver. Und jemand der das alles jeden Tag über einen längeren Zeitraum praktiziert und Ereignisse damit verbindet, lernt unter anderem am Effektivsten.

Jeder lernt so, wie er oder sie es für sich selbst am besten klappt - während der eine Schüler genau nach einem selbst erstellen Lernplan arbeiten kann und seine Fähigkeiten damit steigert, so kann ein anderer Schüler viel besser als sogenannter "Chaoslerner" lernen und sie je nach Lust und jeweiligem Interesse auf ein bestimmtes Thema konzentrieren.

Ein Lernplan erweist sich immer dann als hilfreich, wenn ein bestimmtes Zeitfenster und ein festgelegtes Ziel vorgegeben sind, meint Fr. Plieninger, Redaktionsleiterin bei Babbel. Ein Lernplan wird dabei häufiger angelegt und befolgt, als vielleicht allgemein angenommen wird: in der Babbel-Studie gaben immerhin nur 16,37% an, dass sie gänzlich ohne Plan lernen. Es zeigen sich hier Unterschiede der Lernenden: 23% der deutschsprachigen Umfrageteilnehmer empfinden es als sehr sinnvoll einem Lernplan treu zu bleiben, während nur 10-17% der Umfrageteilnehmer mit den Muttersprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch es für sinnvoll halten sich an einem Lernplan zu orientieren.

Oft stellt aber nicht das einfache Lernen bestimmter Bereiche einer Sprache, wie Grammatik oder Rechtschreibung die größte Herausforderung beim Lernen dar. Das konsequente und sich über einen längeren Zeitraum erstreckende Lernen macht vielen sehr zu schaffen. Dabei ist es besonders wichtig seinen eigenen Rhytmus zu finden, sich keine allzuhohen Ziele zu stecken und sich selbst genug Zeit und Spaß beim Lernen zu gönnen um Frust und Misserfolgen vorzubeugen. In der Studie gaben 44,61% der Befragten an konsequent zu lernen um ihr Ziel zu erreichen, während 23,48% der Umfrageteilnehmer keinen Lerndruck verspüren und nur 22,70% schon frühere Kurse abgebrochen und bei Babbel neu begonnen haben.


 

Wer Babbel.com noch nicht kennt - der kann erhält hier weitere Infos zum Angebot des Online-Sprachlernportals. Kleiner Tipp: jeder kann Babbel für 7 Tage kostenlos testen! So können sie vorab genau prüfen, ob die Lernmethoden und -abläufe von Babbel das Richtige für Sie sind.

UNSERE MEINUNG:

Jeder sollte versuchen ein ausgewogenes Maß an Zeit und Planung in das Lernen einer neuen Fremdsprache zu investieren und sich selbst zu überlegen, was ihm oder ihr wichtiger ist, bzw. unter welchen Umständen ihm oder ihr das Lernen leichter fällt. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man zur Gruppe der "Schnelllerner" oder der "Gelegenheitslerner" zählt, für die es gar keine einheitliche Definition gibt. Die Ergebnisse der Babbel-Studie sprechen eine klare Sprache: Jeder soll beim Lernen Spaß haben und für sich individuell einen Weg zum Ziel finden. Egal wie dieser im Endeffekt aussieht. Wir wünschen allen Sprachlernern weiterhin viel Erfolg und Freude am Lernen!

 

Quelle: 21.09.2011 | 12.00 Uhr

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